
Smoother Jazzgenuss für den Kenner - Das nenne ich mal eine Cool-Jazz-Platte.Diese Cd ist ein Best of von Hancock von 1962-1965,abgesehen sein Spiel in der Miles DavisBand,welches hier nicht berücksichtigt wurde.Es hätte aber auch nicht reingepasst in diesefunky,groovy Cool Jazz Platte.Es ist dieses Feeling,dieser weiche,reibende Klang und die Fähigkeitaus ein paar Akkorden ein hinreißendes Solo zu machen,das dieses Album auszeichnet.Die Cantaloupe Islandversion ist toll,ebenso Watermelon man version,die viel besser ist alsauf dem Headhunters Album.Aber am besten ist die 8 Minuten lange Version von Blind Man,Blind Man.Gitarrensolo,Saxophonsolo,Donald Byrd an der Trompete,und dann noch mal den letzen Groove aus dem Piano herausgekitzelt.Bevor Hancock Jazzpianist wurde,hatte er vor Klassik zu studierenund klassischer Pianist zu werden.Ich danke Gott,dass er mit 21 Jahren davon absah und Cantaloupe Island aufnahm.Man kann die Musik nebenbei hören,auf Parties oder genießen,sie eignet sich bestens für jedenAnlaß und diese Frische,dieser Klang und dieser Charme können so mach mießen Tag retten.Dazu noch dieser tolle Preis,da muss man hinlangen.
Wenn schon... - ...Hancock, denn schon die alten Sachen. Diese CD - auf den ersten Blick völlig anachronistisch mit den 6 Titeln und insgesamt um die 45 Minuten - enthält mit das Wesentliche, was in der Zeit 1962-1965 musikalisch gesagt wurde. Viel berühmter dafür wurden Miles Davis, Coltrane und andere, aber Hancock hatte mindestens genauso das Ohr am Puls der Zeit.Seine Mitspieler - dabei solche Größen wie Billy Higgins, Freddie Hubbard, Ron Carter und Dexter Gordon - zeigen sich in jeweiliger Bestform.Eine rundum empfehlnswerte CD, und sei es nur dafür, der Original-Version von Cantaloupe Island zu ihrem (nicht gesampleten) Recht zu verhelfen...
Subtile Stimmungen - Hancocks Frühzeit, für Blue Note Records, mit wichtigen Musikern... alles richtig & völlig unwichtig. Wer sich am liebsten mit solchen Dingen beschäftigt ist bei Briefmarken besser aufgehoben.Was mich eingenommen hat, ist diese besondere, einzigartige Stimmung, die die Musik vermittelt. Ganz besonders Maiden Voyage hat einen echten Zauber. Die anderen Stücke sind meist von unbeschwerter Natur, und lassen Filmszenen aus den 60er Jahren im Kopf ablaufen... diese Unbeschwertheit und Leichtigkeit ist es, die mich an der Musik fasziniert. Sie wirkt subtil.Mag der distinguierte Jazz-Kenner über diverse Einzelheiten referieren können, all das macht die Musik nicht aus. Ich denke sogar, daß dies den Zauber der Musik stört. Es ist hier völlig egal, wer die Musik gemacht hat, irgendjemand hatte die Gnade besondere, subtile Stimmungen einfangen zu können.Das sollte man sich gönnen.
Für den Einstieg ideal - Wer sich beginnt für Jazz zu interessieren, aber kaum Namen und Platten aus dem Bereich kennt, ist mit dieser Zusammenstellung sehr gut bedient. Das Piano steht im Vordergrund, wird abwechselnd von Trompete und Saxophon begleitet, alle zusammen gewinnen einem Melodiebogen immer neue Seiten ab. So läßt sich der Jazz entdecken.Es sei noch gesagt, daß sich Herbie Hancocks Musik im Laufe der Jahre dramatisch geändert hat. Diese CD aus den 60ern hat nichts mit den Songs aus den 80ern zu tun, die manche aus den Anfängen von MTV kennen mögen.
grundlage jeder jazzsammlung - wer behauptet eine umfassende oder auch nur kleine jazzsammlung zu besitzen und hat diese platte nicht ... spricht nicht die wahrheit.groovie, mitreissend, manchmal verträumt gleitet hankock über die tasten ... augen zu und ... zuhören.