Piano : Hand on the Torch

Hand on the Torch

EUR 5,97

  1. Cantaloop (Flip Fantasia)
  2. I Got It Goin On
  3. Different Rhythms Different People
  4. It s Like That
  5. Just Another Brother
  6. Cruisin
  7. I Go To Work
  8. Tukka Yoot s Riddim
  9. Knowledge Of Self
  10. Lazy Day
  11. Eleven Long Years
  12. Make Tracks
  13. The Darkside

HAND ON THE TORCH

Gelungene Jazz-Hip Hop Mischung - Ich bin ja von Haus aus eigentlich überhaupt kein Hip Hop Fan, doch als ich Cantaloop, den funky Hancock Cover im Radio hörte, ging ich das Risiko ein und kaufte mir das ganze Album.Ein Risiko, welches ich nicht umsonst eingegangen bin.Berühmte Blue Note Aufnahmen wurde gesamplet, mit einem Hip Hop Beat unterlegt, es wurde darüber gerappt und ein paar Instrumentalsolos gibt es auch.Das dies nicht immer für Qualität spricht zeigen viele misslungene Jazz Hip Hop Zwitter. Doch hier passt alles aufeinander.Die Melodien und Harmonien sind zwar bekannt, aber nicht abgedroschen, der Beat hat eine Frische, die bei Hip Hop selten zu finden ist und die Rapper klingen relaxt und haben ein gutes Feeling.Doch was mich am meisten erstaunte: Die Instrumentalisten, die darüber solieren spielen durchgehend auf höchstem Niveau und in ihren Soli sowie auch in der Verwendung der Instrumente ( Klavier,Saxophon,Gitarre,Trompete,Posaune) vielseitig.Besondere Anspieltipps: Cantaloop: Obwohl schon so abgespielt begeistert es durch Frische und Schwung.Eleven Long Years: Hier wurden Song For My Father von Horace Silver undBlind Blind Man von Herbie Hancock gesamplet und das Trompetensolo begeistert mich stets aufs Neue.Fazit: Frische, etwas was im Hip Hop leider selten vorhanden ist, ist die hervorstechendste Eigenschaft dieses Albums, die den Kauf auch lohnend macht.

Gelungene Jazz-HipHop Mischung - Ich bin ja von Haus aus eigentlich überhaupt kein Hip Hop Fan, doch als ich Cantaloop, den funky Hancock Cover im Radio hörte, ging ich das Risiko ein und kaufte mir das ganze Album.Ein Risiko, welches ich nicht umsonst eingegangen bin.Berühmte Blue Note Aufnahmen wurde gesamplet, mit einem Hip Hop Beat unterlegt, es wurde darüber gerappt und ein paar Instrumentalsolos gibt es auch.Das dies nicht immer für Qualität spricht zeigen viele misslungene Jazz Hip Hop Zwitter. Doch hier passt alles aufeinander.Die Melodien und Harmonien sind zwar bekannt, aber nicht abgedroschen, der Beat hat eine Frische, die bei Hip Hop selten zu finden ist und die Rapper klingen relaxt und haben ein gutes Feeling.Doch was mich am meisten erstaunte: Die Instrumentalisten, die darüber solieren spielen durchgehend auf höchstem Niveau und in ihren Soli sowie auch in der Verwendung der Instrumente ( Klavier,Saxophon,Gitarre,Trompete,Posaune) vielseitig.Besondere Anspieltipps: Cantaloop: Obwohl schon so abgespielt begeistert es durch Frische und Schwung.Eleven Long Years: Hier wurden Song For My Father von Horace Silver undBlind Blind Man von Herbie Hancock gesamplet und das Trompetensolo begeistert mich stets aufs Neue.Fazit: Frische, etwas was im Hip Hop leider selten vorhanden ist, ist die hervorstechendste Eigenschaft dieses Albums, die den Kauf auch lohnend macht.

Mein Klassiker - Die CD ist nun schon seit Jahren einer meiner absoluten Lieblings-CDs. Die Verbindung zwischen den verschiedenen Musikrichtungen ist wunderbar gelungen und man hört einfach, dass da Meister ihres Fachs am Werk waren. Mit Cantaloop haben die Macher einen super Einstieg gefunden in eine beschwingte Fröhlichmachmusik, bei der selbst der steifeste Zuhörer anfängt, mit dem Fuß zu wippen.

Groovy funky jazzy Hip Hop - DIE Initialzündung in Sachen Acid-Jazz überhaupt. Groove, Dancefloor, Jazz und Hip Hop - ein bis dahin neuer Style, angerührt aus Song-Fragmenten veritabler Jazzer und jeder Menge HipHop-Coolness. Got something special this eving... säuselt Ella Fitzgerald im Intro, ...a recording session for Blue Note Records. Und eben da haben sich US 3 richtig bedient: Nur die feinsten Jazz-Zitate aus dem Archiv von Blue Note, hier ein gut geölter Basslauf, da eine einprägsame Piano-Linie, differenzierte Rhythmen, ein messerscharfer Bläsersatz, hey, roch es hier eben nicht nach Miles Davis? Nicht nur nach ihm. Der Opener Cantaloop von Herbie Hancock avancierte zum Party-Hit 93 - auch für Leute, die Jazz sonst für untanzbar und langweilig hielten. Diese Menschen hätten Herbie Hancock nie auf ihren Plattenteller gelassen, vielleicht ist das auch der eigentliche Verdienst dieses Albums: Es hat dem Jazz eine Frischzellenkur verpasst und wieder ins Gespräch gebracht. Flottes wording, rapping, toasting über die geschmeidigen Hooklines, Schweineorgel, aufgeregtes Saxophon von vorn - das Album reißt mit und bringt gut drauf. Fast ohne Durchhänger (Just Another Brother, The Dark Side) fließt HAND ON THE TORCH durch seinen eigenen Recycling-Kosmos, stoppt höchstens mal für ein paar Scratches und hält die Spannung bis zum Schluss. US 3 führen vor, dass man verteufelt viel Spaß mit guten Samples und moderner Technik haben kann. Somit war das Genre Acid und Dancefloor-Jazz geboren, Guru s JazzMatazz erst möglich gemacht und eine Blaupause für unzählige Acid-Jazz-Compilationen entworfen. Respekt, Respekt.

Jazz trifft HipHop - Ihnen ist US 3 kein Begriff ? Trotzdem kennen sie sehr wahrscheinlich den großen Hit von Us 3, nämlich Cantaloop. Wer sich noch zurückerinnern kann, dies war die Titelmelodie von Willemsens Woche im ZDF. Und auch im Radio war dieser Titel eine ganze Zeit lang zu hören. Us 3 haben aber noch viel mehr zu bieten wie nur diesen einen Titel. Der Rest des Albums bewegt sich auf dem gleichen hohen Niveau (einzige Ausnahme: The darkside, was leider ein nicht ganz würdiger Abschluß für ein Ausnahmealbum ist).Das Erstaunliche dabei ist, daß auf dieser Platte eigentlich keine neue Musik ist, sondern daß fast alles aus Samples von alten BlueNote-Jazzplatten besteht, die mit neuem Rhythmus und neuen Melodien aufgepeppt sind. Das diese Mischung so gut funktioniert, ist höchst erfreulich. Zwar ist der überwiegende Teil der Platte eher dazu gedacht das Tanzbein anzuregen, aber es sind auch etwas ruhigere Parts zu finden und somit ist diese CD nicht nur als reine Funscheibe zu sehen.FAZIT: Diese Scheibe ist PFLICHTBESTANDTEIL einer jeden Sammlung. Sie setzt bis heute unerreichte Maßstäbe im Grenzbereich zwischen Jazz und HipHop.




Hand on the Torch