Piano : Head Hunters

Head Hunters

EUR 5,86

  1. Chameleon
  2. Watermelon Man
  3. Sly
  4. Vein Melter

HEAD HUNTERS

Unerreicht Grooviger Funk - Nachdem Herbie Hancock in den 70ern mit seiner Mwandishi Gruppe eher die Grenzen der weltenthobenen Musik auslotete und sich immer mehr dem Free Jazz annäherte, dachte er sich 1973, nachdem sein Album Sextant floppte, es wäre Zeit für etwas neues und Erdiges.Da er ein großer Fan von Sly Stone war, kam er zum Funk.Das unglaubliche Resultat dessen kann man auf dieser Platte hören.Chameleon, das Anfangsstück und ein Klassiker mittlerweile, beweist warum es so ein großer kommerzieller Erfolg war.Der vielschichtige und prägnante Schagzeugbeat, das sich ständig wiederholende Bassmotiv, die simple soulige Melodie, Perkussionssalven und Herbies meisterhafter Umgang mit dem Synthesizer und dem Fender Rhodes ergeben einen Groove, der durch das energische schrille Chlavinetsolo zum Kochen gebracht wird.Und nach acht Minuten fällt alles in sich zusammen, und zarte Synthiestreicher, smoother Fender Rhodes Sound und Herbies profundes harmonisches Wissen lassen einen in eine unwirkliche Welt hinaufsteigen.Auch die Neuvertonung von Watermelon Man wird höchsten Ansprüchen gerecht.Bassriffs, die die Fenster zum klirren bringen,und souliger Tenorsaxsound machen Watermelon Man zu einer ziemlich heißen Nummer.Sly, ein Stück, dass Herbie Sly Stone widmete, hat einen schnelleren Beat und überzeugt durch jazzige,soulige Improvisation von Bennie Maupin am Sax und Herbie am Fender Rhodes.Das letzte Stück, Vein Melter ist ein Ballade, die mit ihrer harmonischen Freiheit den Solisten viel Raum für klangliche, atmosphärische und harmonische Experimente lässt.Es gibt zwar viel weichgespülten Funk, aber Head Hunters gehört nícht dazu.Genießen Sie diese Funkplatte aus einer Zeit, wo ein Gilssando noch kein Klischee war, und die Musik noch wichtiger war als das circensische Vorführen von technischen Raffinessen.

Ein Klassiker des Funkjazz - Hier haben wir eindeutig ein Klassiker des Jazzfunk. Die erste Platte von Herbie Hancock mit den Headhunters und ganz gewiss die Beste. Ganz besonders die Version von Water Melon Man ist ein Meilensein in der gesamten populären Musik. Der Groove wurde von unzähligen Hip Hop-Bands und Acid Jazz Gruppen gesampelt. Auch für alle, die auf Vollständigkeit in ihrer Moder Jazz-Sammlung Wert legen, eine absolute Kaufempfehlung

KLASSIKER - Diese Platte war nicht nur eine Innovation in der Jazz-Landschaft, sondern konnte auch andere Musik-Zweige wie kaum eine andere beeinflussen.Nicht umsonst gehört sie zu den 25 wichtigsten Scheiben aller Zeiten.Auf diesem Album ist Hancock mit seiner Band funkier denn je.Neben dem Klassiker Watermelon Man gibt es noch sly, welches hancock für Kumpel Sly von sly& the stone family schrieb.Dieser soll ihm auch zum Teil auf headhunters als Vorbild gedient haben.Die beiden weiteren Mega langen Stücke halten ebenfalls was sie versprechen

Legende? ... in der Tat! - Es gibt auch billigen Funk, aber Headhunters gehört ganz gewiß nicht dazu. Diese Aufnahme geht ziemlich heftig ab und ist in der Hinsicht möglicherweise bis heute unerreicht (abgesehen von Hancocks Ex-Meister Miles, der mit Dark Magus ebenfalls ein gewaltiges Album mit schwärzestem Baß abgeliefert hat). Die Länge der Stücke und ihre Einfachheit (Hancock zu Chamaeleon: the melody is very simple. It s based on a two-note motif... actually, it s one note repeated) bringt eine meditative Note mit rein.Die Musik besteht eigentlich aus zwei Bestandteilen: einem vielschichtigen Baß-Schlagzeug-Synthesizer-Groove und Improvisationen von Hancock selber und von Bennie Maupin (Saxophone, Flöte und Baßklarinette). Das gibt allerdings relativ viel her. Man höre sich nur mal den Ur-Klassiker Chamaeleon an: nach einigen Minuten ist plötzlich Schluß mit der alles beherrschenden Rhythmik, ein Klangteppich breitet sich aus, heitere, beglückte Melodien entquellen dem Synthesizer, es ist zum Wegschweben ...

Legendäres Jazz/Funkalbum! - Alleine der erste Song Chameleon rechtfertigt den Kauf dieses Meisterwerks. Dass dessen geniale Synthie-Basslinie von Hip-Hoppern noch nicht gesampelt wurde, grenzt schon an einem Wunder. Auch die übrigen drei Stücke sind der Hammer. Für Jazzer und Funk-Liebhaber gleichermassen empfehlenswert!




Head Hunters