
Abgehangen - ...und gut. Hancock zeigt es allen Mitstreitern, die 1965 (mein Gott, da war ich 5...) glaubten, Geschichte zu machen. Solides Klavierspiel und ein Quintett, das sein Handwerk versteht, sind eben doch die Zutaten, aus denen ein feines Süppchen gekocht wird.Allen voran: The Eye of the Hurricane, das einen dermaßen treibenden Beat mit tollen Bläser-Sätzen verbindet, dass einem schwindlig wird. Die digitale Bearbeitung ist besser gelungen als bei Cantaloupe Island.
Ein Klassiker, der in keiner Sammlung fehlen darf - Auch Menschen, die mit Jazz nicht so viel anfangen können, horchen bei den Klängen dieses Meisterwerks auf. Hancock ist ein wahrer Virtuose. Und jetzt was für die Kenner: die Besetzung. tr Freddie Hubbard, ts George Coleman, b Ron Carter, dr Tony Williams. Und im Zusammenspiel entwickelt sich eine Dichte, die Ihresgleichen sucht. Eine meiner Lieblings-CDs überhaupt. Und eine echte Empfehlung für alle, die ein Faibel für wirklich exzellenten Jazz haben.